Mit einer Ausstellung 1874 in Paris wird der Impressionismus geboren. Die Pleinairmaler, welche teilnahmen, waren unter anderem Claude Monet, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir, Alfred Sisley, Edgar Degas, Paul Cezanne, Mary Cassat und Berthe Morisot. Diese Stilrichtung ist der erste große Wandel in der Kunstgeschichte, bei dem sich die Beziehung zur Malerei, die Maltechniken völlig zu erneuern anfangen. Die Impressionisten waren die Ersten, die es als Gruppe wagten die Auffassung und Ausführung der Kunst zu erneuern und gegen die bis dahin geltenden Normen der Malerei zu verstoßen. Es ist wohn die spannendste undf bis dahin neuste Stilrichtung in der Kunst des 19. Jahrhunderts.
Woher aber kommt der Name “Impressionismus”? Auf der spektakulären Ausstellung 1874 war das Bild “Impression: soleil levant” 1872 von Claude Monet. Als ausgefallenstes Bild dort schrieb der Kritiker Louis Levoy einen eher abschätzenden Artikel namen “Die Ausstellung der Impressionisten” darüber. Der Name blieb, vergessen wurde der Abschätzige. Natürlich ist auch die Entwicklung der Impressionismus relativ langsam gegangen und die Motivwahl hat sich auch noch sehr geändert bis zu den “typischen” Bildern der Zeit, die die Masse kennt. Ein Anfang waren aber sich auch die Landschaftsbilder. Charakteristische Merkmale: kleines Format, informelle Komposition, helle und kontrastreiche Farbgebung, lockerer und intuitiver Pinselstrich und der Gegenstand war zweitrangig in der Bildkomposition. Diese Merkmale kann man sich leicht herleiten, wenn man die Einstellung der Künstler, die Kunst die sie schaffen wollten, kennt.
Der Impressionismus ist die Kunst des Augenblicks. Das wichtigste war wohl, den Augenblick einzufangen und wenn man auf einer Wiese um 7:00 Uhr morgens steht um den Nabel und die ersten Sonnenstrahlen zu fangen, den Eindruck in Ölfarbe umzusetzen, kann man die kaum, wenn man es wirklich auf den Eindruck abzielt, mit der Genauigkeit und Vorplanung der vorausgegangenen Stilrichtungen und Kunstepochen ausführen.
Sepbstverständlich ist die nicht immer die Situation gewesen und es gab auch andere Sujets, aber dennoch blieb die Grundidee.
